Hallo. Diese Woche gab es u.a. schlechtes Wetter, eine Tumblrseite die Bilder von Bibliotheken in Computerspielen versammelt und dann noch dies und das.
Reden wir also über das Jonglieren. Game Designer Jesse Shell, der unter anderem das sehr lesenswerte Buch „The Art of Game Design“ geschrieben und mindestens einen sehr sehenswerten Talk bei der Dice-Konferenz gehalten hat, erzählt folgende Geschichte:
Als zwölfjähriger Nachwuchsjongleur beobachtet er bei einem örtlichen Jonglagetreffen einen Profi der aus der Menge heraussticht. Während alle Anwesenden ähnliche Kunststücke vollbringen, sind seine Bewegungsabläufe einzigartig. Er sieht aus wie eine menschgewordene Maschine. Shell ist angefixt und fragt den Typen um Rat. Schau Dich um sagt der, alle gucken nach rechts und links und alle machen genau dasselbe, weil jeder von jedem abguckt. Ich guck mir lieber Maschinen an und lasse mich inspirieren.
Joachim Ortmanns, der Geschäftsführer des AV Gründerzentrums ist, hat diese Woche beim Stipendiatenseminar ebenfallls vom Jonglieren gesprochen. Und zwar dem gleichzeitigen Jonglieren von verschiedenen Projekten. Wehe dem, der nur einen Ball hoch wirft, ihn freudig auffängt, um ihn dann wieder hochzuwerfen.
Wir haben diese Woche weiter mit diversen Bällen in jedweder Form, Größe und Gewichtsklasse herumhantiert. Um das Gesamtkunstwerk nicht zu gefährden, halten wir uns da - wie jeder Artist hinter dem Zirkuszelt - noch ein bisschen zurück, bis alles sitzt, wackelt und Luft hat.
Verkünden können wir aber schon mal freudig, dass der rote, der gelbe und der blaue Ball von RTL ganz gut in der Luft liegen. Ende Juli werden wir zusammen mit namhaften Partnern bei der RTL Summer School zum Thema Newsgames mitwirken.
Bei Forbes heute den Artikel “How to Invest in Game Based Learning” gesehen. Der dient ganz gut als Einstieg in die Thematik Game Based Learning. Autor Jordan Shapiro ist recht umtriebig was die Thematik angeht, er zitiert die richtigen - weil wichtigen - Quellen und weist auf aktuelle relevante Weiterlesetipps hin. Wie zum Beispiel den oben verlinkten Report, der sich auf den Seiten des Joan Ganz Cooney Center findet. Warum man sich damit auseinandersetzen sollte?
Hier in aller Kürze: As Dave McCool, President and CEO of Muzzy Lane observed, “the stigma of games seems to have pretty much fallen away at this point,” suggesting that serious school district and institutional spending on games is about to skyrocket.
Das stellt man derweil auch in Deutschland fest. Hier ein aktueller Artikel bei Golem, inkl. Interview mit Linda Breitlauch, die seit Anfang Mai den neu gegründeten Arbeitskreis Serious Games beim G.A.M.E., dem Bundesverband der Computerspielindustrie leitet.
Wir freuen uns sehr zusammen mit Branchenkennern und Praktikern von RTL, dem UFA Lab, der Hamburg Media School sowie Gamesfirmen wie Electronic Arts und Zone 2 Connect bei der RTL Summer School 2013 zum Thema Newsgames mitzuwirken.
Vom 22.07. bis 02.08.2013 findet an der RTL Journalistenschule die achte Summer School statt. Schwerpunkt ist die Entwicklung von innovativen Ideen zur Verbindung von Information und Gaming zu sogenannten Newsgames.
Mehr Infos zu der Veranstaltung gibt es auf den Seiten der RTL Journalistenschule. Mehr Infos zum Thema Newsgames gibt es auf unserer Website Newsgaming.de und bald hier.
Nach der digitalen Krakelei vor ein paar Tagen hier jetzt ein unglaublich avancierter Papierprototyp unseres Umweltgames. Als nächstes folgt dann wieder was Digitales. Word!
WebDox2013 - Transmedia Conference in Leuven. Very nice location, people, weather and food! (hier: M Museum)
Leute. Diese Woche kriegt ihr die kürzesten Weeknotes der Welt. Warum? Guido hat Urlaub. Marcus muss in seiner Nebenrolle als Mobile Reporting Hans Dampf in allen Gassen sehr vielen Journalistinnen und Journalisten beibringen wie sie mit ihrem Smartphone astreinen Journalismus produzieren. Und Linda? Die war in Leuven 50° 53′ N, 4° 42′ O.
Da war die WebDox 2013 plus Docjam - Creative LAB. Inhaltlich ging es da um Webdokus für Tablet-PCs, Immersive Journalism, Storytelling, Interaktiven Content und so Zeug.
Am nachhaltigsten beeindruckt haben Geschäftsführerin Kruse die tollen Projekte von Jonathan Harris der Dokumentarfilme / Geschichten mit wunderschönen Datenvisualisierungen kombiniert. Abgesehen davon - erzählt Linda - macht Arte immer wieder überraschend schöne Sachen in dem sich entwickelnden Bereich Transmedia/Interaktive Storytelling. Also. Angucken.
So das war es. Hier noch ein schönes Gegensatzpaar für das Wochenende. Choose wisely:
Have you already played Candy Box? Apart from the ASCII-style that we adore we were really staggered about the meme-like speed in which the game was spread, played, hyped and - err - forgotten. Makes you think about the time you invest into game design and production…By the way: Another little nice concept for geographers and alike: http://geoguessr.com/
Hi Fans. Wie mein Vater zu sagen pflegt. Die Weeknotes biegen erst heute um die Ecke. Keine Klagen. Jetzt sind sie ja da. Also. Um kurz die Sache mit dem Papierprototypen von letzter Woche weiterzuerzählen. Die Reaktion auf die Pizzakartonbastelarbeit lässt sich am besten mit interessiertem Beäugen beschreiben. Wir halten jetzt mal nach Druckereien Ausschau, damit das alles nicht gar zu sehr nach Bastelarbeit aussieht. Gesprächstermine ausgemacht haben wir außerdem mit zwei Medizinern von der Sporthochschule Köln.
Denn auch wenn unser Pizza-Game Workout eine muntere 8-bit Grafik hat, als Partyspiel funktioniert und auf einer schnellen Global Game Jam Idee beruht, kann und soll es trotzdem so medizinisch sinnvoll wie möglich funktionieren. Angeblich hat Christian Ulmen ja mal sehr viel abgenommen, in dem er jeden Tag eine Stunde vor dem Bett auf der Stelle gejoggt ist. Achtung, es folgt eine journalistische Überleitung par excellence.
Nicht auf der Stelle joggen müssen übrigens die Bienen. Die gibt es jetzt bald im zweiten Level von Squirrel und Bär zu sehen. Selbst wenn sie wollten oder sollten, können die Bienen aber auch gar nicht sonderlich gut joggen. Sie sind krank. Squirrel und Bär müssen helfen.
Und sonst? Hatten wir hier letzte Woche noch dies und das angekündigt. Einzig: Das Büro hatte Besuch. Und der hat die Entwicklerversion der neuen Virtual-Reality-Brille Oculus Rift mitgebracht. Und ab da, haben wir alle die Arbeit eingestellt und dieses moderne Gerät des 21. Jahrhunderts bestaunt. Wer will herumwerklen, wenn nebenan die Zukunft ausprobiert wird?
Das Beste an dem Ding: Man muss bei einem Computerspiel nicht mehr die Kamera über einen Controller steuern. Warum auch. Ab jetzt guckt man sich halt einfach selber mit dem ganz eigenen Kopf in einer 3D-Welt um. Tipptopp. Wie sich das dann anfühlt?
Über dem Kopf ragen Blätter nach unten, die man fast greifen kann. Die Sonne scheint schräg auf das Gras und kleine Pollen fliegen durch die Luft. Wo ist der Eingang? Rechts, Links? Ah, da geht es lang. Es hat sogar jemand den Kamin angemacht und das im Sommer.
Nur einen kleinen Drehwurm bekommt man noch. Bei dem ganzen Rumgucken. Ein bisschen irritierend. Aber das legt sich. Wie im 3D-Kino. Als nächstes dann bitte die Oculus Rift auf einem Laufband. Und Popcorn!
It’s all about the experience! We tried the developer version of the Oculus Rift today. Only a treadmill is missing! Thank you: Markus and Peter! #oculusrift (hier: the Good Evil HQ)